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Dr. Silke Mai





Pilgern auf dem Jakobsweg

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Wandern



Der Jakobsweg ist ein alter Pilgerweg, der in jüngster Zeit wieder vermehrt Zuspruch findet. Er eignet sich ideal für Einzelwanderer oder Anfänger, da es entlang der Strecke viele günstige Herbergen gibt und die Anforderungen bezüglich Trittfestigkeit oder Höhenprofil gering sind.

Wegweiser in Spanien Das Pilgern auf dem Jakobsweg unterscheidet sich von üblichen Wandertouren, da der Weg durch ganz normale Städte und Dörfer führt, oft auch an Straßen entlang. Es ist nicht die Einsamkeit der Natur, die der Wanderer hier sucht, sondern das Erlebnis, Schritt für Schritt einem entfernten Ziel, nämlich Santiago de Compostela, näher zu kommen. Nicht extreme körperliche Anstrengungen und das Erklimmen von Gipfeln stehen hier im Fordergrund, sondern die Meditation des Gehens auf einem alten Weg, das Kennen lernen von Land und Leuten und die Gemeinschaft unter den Pilgern. Hier strebt alles dem gleichen Ziel entgegen, alt und jung vermischt sich in den Schlafsälen, viele Nationen pilgern harmonisch nebeneinander, man hilft sich aus, lernt sich kennen und führt anregende Gespräche. Diese Atmosphäre ist sicherlich einzigartig und wahrscheinlich mit dafür verantwortlich, dass der Jakobsweg oft auch als der Weg zu sich selbst beschrieben wird. Die unzähligen Eindrücke von Mensch und Natur, das tägliche, rhythmische Pilgern und die dadurch entstehende Stille der Gedanken lässt die Mystik wieder auferstehen, die den Camino de Santiago umgibt.

Jakobsweg in Spanien

Die Jakobswege führen durch ganz Europa und bilden ein Netz von Wegen, die sich im Nord-Westen von Spanien, in Santiago de Compostela, vereinen. Dorf am Jakobsweg Besonders beliebt, gut ausgeschildert und mit zahlreichen günstigen Herbergen versehen ist der Camino Francés, der in Saint-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen beginnt und ca. 780 km später in Santiago endet. Aber auch andere Wege in Frankreich oder Spanien lohnen sich. Wer sich hier auf Entdeckungsreise begibt, wird kaum noch aufhören können.

Pilgern kann auf dem Jakobsweg jeder, ganz gleich welcher Nation oder Religion er angehört. Um die Pilgerunterkünfte zu nutzen und die Pilgerurkunde in Santiago zu erhalten, ist jedoch ein Pilgerausweis nötig, den es in Deutschland bei verschiedenen Jakobus-Gesellschaften gibt.



Es gibt im Internet eine Vielzahl von Tipps und Informationen rund um den Weg, daher kann sich jeder Interessierte selber informieren. Hier nur eine kleine Auswahl an Adressen, die nützlich sein können:

Ich selbst bin bislang auf dem GR65 in Frankreich, der Via Podiensis, von Arzacq-Arraziguet (ein kleines Dorf in der Nähe von Pau) über den Camino Francés bis kurz vor Santo Domingo unterwegs gewesen, was ca. 380 km entspricht. Der Weg führt über die Pyrenäen, durch Pamplona und Logroño und hat mir äußerst gut gefallen. Der restliche Weg bis Santiago wird daher mit Sicherheit noch nachgeholt, sobald es die Zeit erlaubt.

Wer von mir Erfahrungen, Tipps oder Hinweise wünscht oder sich einfach nur austauschen möchte, ist herzlich willkommen. Eine Email beantworte ich in jedem Fall!


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©  Dr. Silke Mai, zuletzt geändert 09/2008